Weiterblättern mit "Seite vor" und "Seite zurück" in der Kopf- und Fußzeile

Ihr Moderator ist der katholischen Gemeinde St. Johannes




 Zurück zur Homepage| Nächste Seite


 Einträge: 265 | Aktuell: 263 - 254Neuer Eintrag
 
» Erwiderung nachbarschaftlicher Grüße. «
  von Renate Gottschewski 

Lieber Herr Striewe,

Sie grüßen so freundlich und herzlich aus der Gemeinde Hl. Familie,
dass ich das sehr gerne erwidere als Mitglied der St. Johannes Gemeinde.
Das Glockengeläut vermisse ich persönlich überhaupt nicht -
aber ich weiß, das es anderen sehr wichtig ist - vielleicht
weil es den Tag taktet?

In diesem Jahr war ich zur Osternachtfeier in Ihrer Gemeinde -
und ich war sehr angetan von der guten und freundlichen Stimmung
während des Gottesdienstes und danach. Vielen Dank!

Liebe Grüße von Renate Gottschewski.

Di 17 Apr 2018 16:17:58 CEST
 


» LUMEN CHRISTI + DEO GRATIAS «
  von Alfons Stiewe 

+ CHRISTUS DAS LICHT + DANK SEI GOTT +

Liebe Gemeinde von St.Johannes,

im LICHT der Osterkerze wünsche ich eine GESEGNETE ÖSTERLICHE ZEIT !-
Ich verbinde diese Ostergrüße mit dem hoffnungsvollen Wunsch, dass bald wieder vom Turm von St.Johannes die Glocken ihre Stimmen wieder erheben mögen.

Mit freundlichen nachbarschaftlichen Grüßen aus der "Heiligen Familie"

Alfons Stiewe

Di 03 Apr 2018 22:31:34 CEST
 


» Vom Wort Gottes. «
  von Renate Gottschewski 

Ihr Lieben,

"halte jeder, wie er's halten mag -
siehe jeder, wo er bleibe -
nur, dass der, der stehe,
nicht falle ....."

So in etwa heißt es in einem Goethe- Gedicht -
und so sehe ich das auch: Ein ganz großer Vorteil einer freiheitlichen Gesellschaft
liegt darin, sich selbst aussuchen zu können, in welcher Gemeinde/Kirche
jemand "glücklich werden will" - wo udn mit wem jemand Gott am besten dienen kann,

Vielleicht sind eh die Zeiten vorbei, in der sich Menschen einer Gemeinde ausschließlich
zuordnen - christlich betrachtet spielt es keine Rolle,
ob jemand in Stiepel, Johannes oder in der Probstei Gott feiert und dient -
Hauptsache ist doch, Gott wird gedient - seine Liebe weiter getragen.

Und wenn Gott die Liebe ist, die überquillt -
dann tragen wir sie einfach weiter - egal, was andere tun und sagen.

Zum Christsein gehört viel Mut - Liebe ist immer Mutprobe.

Und ja - das Thema "revidierte Einheitsübersetzung" empfinde auch ich
als nicht groß besprechungswürdig - die Revision ist sehr gut,
in die richtige Richtung weisend ("jüdischer") und sehr schön - ich habe öfters
bereits im letzten Jahr nach der revidierten Übersetzung gelesen.

LIebe Grüße von Renate Gottschewski.




Mo 19 Feb 2018 18:26:54 CET
 


» Von Belang «
  von Michael Klüter 

"Ebenso wenig von Belang..." - Genau da liegt doch das Problem. Mit den Evangelien in der Hand könnte jeder für sich entscheiden, was für ihn "von Belang" ist und dann darauf hoffen, dass, wenn es Auferstehung und das jüngste Gericht tatsächlich gibt, sie/er vielleicht alles richtig gemacht hat.

Wie höchst unterschiedlich war, was Menschen im Christentum für "von Belang" hielten, zeigt ein Blick zurück in die Geschichte, zwischen echter Caritas und Hexenverbrennung war alles dabei. Und wer heute aus Deutschland raus "quer um die Welt" schaut, muss auch zugeben, dass für mehr Menschen im Christentum "noch von Belang" ist, worüber hier sich viele die Augen wischen. Nur ist "viele" eben relativ. Was bei uns die Menschen aus der Kirche treibt, zieht sie in weit größeren Regionen gerade an. Also ziemlich schwierig für einen Papst, das noch unter einen Hut zu bringen. Und wer in der Kirche einen bezahlten Arbeitsplatz hat, von dem er sich oder sogar eine Familie ernähren muss, hat ein ganz verständliches Interesse daran, dass das so bleibt. Das ist bei Kirchens nicht anders als bei Thyssen/Krupp. Überall haben Menschen, denen es aktuell wenigstens einigermaßen geht, Angst vor Veränderung und Wegfall von bekannten Strukturen. Auch Eminenzen.

Nun zurück zum Eingangsabsatz. Auf diesem Weg sind wir in Deutschland schon ziemlich weit fortgeschritten. Zum Austausch darüber, "was von Belang" sein könnte, trifft man sich dort oder mit jenen, wo oder bei denen man am ehesten damit rechnet, noch weiterführende Anreize für ein Festhalten am Glauben zu finden. Da die Amtskirche sich schwer damit tut, solche Orte und Personen wirklich zu benennen, darf sie sich nicht wundern, wenn ihre Kirchenräume immer leerer werden. Wer einige Male im "falschen" Gottesdienst gelandet ist - egal ob poppig oder streng konservativ - wird irgendwann Konsequenzen ziehen. Das kann man auch an St. Johannes der vergangenen 15/20 Jahre sehr schön sehen. Neben denen, die ganz weggeblieben sind und sich auf ihr "Selbststudium" verlassen, gab es jene, die lieber zum Kloster nach Stiepel gegangen sind und heute andere, die lieber in die Jugendpastoralen Zentren (auch als Ü50) oder die sog. Ü30-Messen an anderen Orten. Für die typische Gemeinde vor Ort bedeutet das aber auf Sicht das Ende. Vielleicht gelingt es aber trotzdem das soziale Leben in den Gemeindehäusern als Bindeglied aufrecht zu erhalten, auch wenn sich die Kirche nebenan nicht mehr füllt.

Wo sich eine Tür schließt, geht meist eine andere auf. Man muss nur durchgehen.

Di 06 Feb 2018 14:42:24 CET
 


» Veränderung (Neugestaltung) der Kirche «
  von Heinrich Stüter 

Hallo Renate,
du hast vollkommen Recht, dass sich diese Kirche, die sich christlich nennt, grundlegend ändern muss, will sie nicht zur Sektengröße schrumpfen. Da kann ich auch nur das unterstreichen, was unser Bischof Overbeck letztens in der WAZ zum Ausdruck brachte. Allerdings spricht er nur von Veränderungen, vom Schrumpfungsprozess der die kirchliche Basis betrifft, bei Seelsorgern und Ehrenamtlichen. "KIRCHTURMSDENKEN". Leider, und das spiegelt die gesamte Situation in unserer Kirche wieder, wird an den Führungsstellen nicht gerüttelt, obwohl hier das eigentliche Problem zu finden ist. Hohe "Würdenträger", die sich mehr damit beschäftigen ihre Machtstellung zu sichern und auszubauen, sich an Dogmen klammern, anstatt die Frohe Botschaft, das Evangelium zu verkünden, gab es schon im 4.Jahrhundert, als sich Arianer und Trinitarier wie die Kesselflicker um die Person Jesu stritten. Und Kaiser Konstantin letztlich 325 das Konzil von Nicäa einberief.
Da frage ich mich: Ist das für die Christenheit -für die Menschheit- wirklich von Belang? Hat nicht Jesus gesagt: Ich und der Vater sind eins! (Joh. 10,22) Oder: An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seit in mir und ich bin in euch. (Joh. 14,20)
Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, dann hieße das doch letztendlich, dass der Vater, sprich Gott in uns ist. Und genau das hat schon im 14. Jahrhundert der Kirchenlehrer Meister Eckhart gesagt: "Gott ist in uns, nur wir sind selten zu Hause."
Ebenso wenig von Belang ist es meines Erachtens nach, ob Maria nun Jungfrau war, oder -wie nach neuesten Übersetzungen- eben eine jung Frau.
So gibt es viele Dogmen, an denen sich verbissen der Klerus klammert.
Ebenso unverständlich ist es, dass sich einige Herren aus der Kurie erdreisten, unserem Papst, der wohl einer der wenigen ist, die nach dem Evangelium leben, wo immer möglich Knüppel zwischen die Beine werfen und ihn beleidigen. Solche Kirchenführer braucht die Christenheit NICHT! Auch hier währe ein SCHRUMPFUNGSPROZESS unbedingt erforderlich.

Gruß Heinrich

So 04 Feb 2018 11:24:27 CET
 


» Reaktion auf die letzten Einträge «
  von Renate Gottschewski 

Ihr Lieben,

das ist schön, dass dies Gästebuch neue Eintragungen findet und Inspiration liefert.

Offensichtlich besteht ein Interesse, sich auszutauschen - das freut mich sehr.

Wie die Zukunft der Kirche aussehen wird, weiß niemand so genau.
Entscheidend ist, sich überhaupt für die Zukuft der Kirche,
sprich in dieser Pfarrei für Belange, die einem am Herzen liegen, einzusetzen
- und dann sehen wir, was wird.

Ein Einsatz ist, sich mit unser aller Grundlage - dem Wort Gottes - auseinanderzusetzen.

Im vergangenen Jahr hat dankenswerterweise unsere Gemeindeleiterin Frau Pott einen
Bibelgesprächskreis initiiert, der sich genau damit befasst, was uns das Wort Gottes
zu sagen hat. Wenn wir eben dieses Wortes ständig vergewissern im Gottesdienst,
in den neunen Angeboten der Gemeinde wie Montagsgebet und Donnertagsandacht und eben
in einem auf Dialog/Diskurs angelegten Bibelgespräch - und ein solches möglichst
mit jungen, mittelalten und alten Menschen gemeinsam - dann wäre das hilfreich
für die Zukunftssicherung - die ja nur dann gegeben ist, wenn junge Leute sich
vom "Wohlgeruch Gottes" anstecken lassen.

Liebe Grüße von Renate Gottschewski.


So 31 Dez 2017 15:51:15 CET
 


» Weihnachten 2017 «
  von Alfons Stiewe 

L I C H T, das uns erschien + K I N D , vor dem wir knien: H E R R, erbarme Dich !

L I C H T + L E B E N + L I E B E
Weihnachten im Kessel Stalingrad 1942 (vor 75 Jahren)
Dr.Kurt Reuber (ev. Arzt und Theologe)

Der S T E R N von Bethlehem ist ein L I C H T in dunkler Nacht -
auch heute noch !
Edith Stein

Liebe Gemeinde von St.Johannes,
ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein von Gott begleitetes Neues Jahr 2018 wünscht Ihnen
mit nachbarschaftlichen Grüßen aus der "Heiligen Familie"

Alfons Stiewe

Di 26 Dez 2017 12:17:39 CET
 


» Von der Kraft des Glaubens (Mat, 17,14-21) «
  von Heinrich Stüter 

Als sie zurück kamen, begegneten sie einer großen Zahl Menschen. Da trat ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr hab erbarmen mit meinem Sohn! Er ist Mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser. Ich hab ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: Oh du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.
Als die Jünger mit ihm allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Im Markus Evangelium 9,22-24 bittet der Vater noch: Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns!
Hierauf antwortet Jesus -ich möchte sagen fast schon erzürnt-: Wenn du kannst? Alles kann wer glaubt!!

Diese Stelle im Evangelium bringt klar zum Ausdruck, wie verzweifelt Jesus gewesen sein mochte über das Unverständnis seiner Zeitgenossen und seiner Anhänger. Immer wieder sprach er sie auf die Stärke bzw. Schwäche ihres Glaubens an, und ich denke, dass wir, die wir uns Christen nennen es bis heute nicht verstanden haben. Deshalb ist es so wichtig, die Worte Christi immer wieder in sich aufzunehmen und in sich wirken zu lassen. ALLES KANN WER GLAUBT!!
Aber es ist leider auch so, dass nicht nur der Glaube an gute Dinge Realität werden kann, nein, wenn wir glauben, dass unsere Umwelt weiter vergiftet wird, wenn wir glauben, dass die Kirche immer weiter an Mitgliedern verliert, wenn wir glauben, dass wir krank werden, dann wird es ebenso geschehen. Also lasst uns ganz fest an Christus und an das Gute, an das heilende, an den Heiland glauben, dann werden wir auch hier auf Erden den Himmel erleben, den Jesus uns versprochen hat.



Di 28 Nov 2017 19:37:24 CET
 


» Zum Thema: Evangelium "Wasser predigen -Wein trinken" vom letzten, 31. Sonntag, Lesejahr A «
  von Michael Klüter 

Ich hatte das große Glück, am letzten Sonntag eine Predigt zum Evangelium und die dazu gehörige Lesung aus dem Buch Maleachi 1,14b - 2,2b.8-10, an meinem Urlaubsort von einem jungen Kaplan in der Touristenseelsorge zu hören.

Er begann: "Heute dürfen Sie mal so richtig mit der Bibel über die Priester schimpfen!" Ergebnis der Texteauswertung: Es gibt nur einen Herrn und darunter sind alle gleich, keiner wertvoller, keiner hervorgehobener, auch nicht als Stellvertreter des Herrn, denn der braucht keinen - er ist sowieso / selbst da.

Der junge Kaplan wies aber auch darauf hin, dass es ihm sehr schwer gemacht würde, Gleicher unter Gleichen zu sein: "Versuchen Sie mal, auf einer Versammlung nicht am Vorstandstisch von KfD oder KAB Platz zu nehmen ..."

Aber deshalb meine ich auch, Priester haben wie wir anderen Gleichen ebenfalls das Recht, das Leben zu genießen - zum Ausgleich für den anstrengenden Job.

Liebe Grüße,
Michael Klüter

Do 09 Nov 2017 22:36:50 CET
 


» Evangelium vom 5.11.2017 "Worte gegen die Pharisäer" «
  von Heinrich Stüter 

"Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Moses gesetzt. Tut und befolgt also alles was sie euch sagen,aber richtet euch nicht nach dem was sie tun; denn sie reden nur, tun selber aber nicht was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen...
...Bei jedem Festmal möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gerne Grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle seid Brüder. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen, denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt wird erhöht werden.

In der Predigt darauf sprach Pastor Kumpf mir voll aus der Seele: Diese Worte Jesu über die Pharisäer haben bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren. In Wirtschaft und Politik findet man es leider nur zu häufig, dass sich nicht wenige Manager wichtiger vorkommen als andere Menschen. Aber leider gibt es diese Zeitgenossen auch unter den "Managern" der Kirchen. Wenn Kardinäle sich von Gläubigen ehrfurchtsvoll ihren Ring küssen lassen; wenn Geistliche der festen Überzeugung sind, mit dem Anlegen der Messgewänder schlüpften sie in die Stellvertreterrolle Christi hinein, dann ist das für mich ein Zeichen von Überheblichkeit und mangelnder Demut.
Sind nicht alle Christen Stellvertreter Christi? Nur leider ist sich nicht jeder dieser Stellvertreterrolle bewusst. Sind wir nicht alle Brüder und Schwestern? Lässt sich ein Bruder von seinen Mitbrüdern kniefällig einen Ring küssen?

Ich denke, wenn das tragen prunkvoller Messgewänder einige Mitchristen dazu verführt, sich anderen überlegen, ja höher gestellt zu fühlen, was menschlich nachvollziehbar ist, dann währe es eine Sünde sie weiterhin in Versuchung zu führen.
Wie währe es, wenn ein Priester ohne sich vorher zu verkleiden, in ganz normaler Kleidung, wie seine Mitbrüder die Messe lesen würde?

Do 09 Nov 2017 16:14:09 CET
 




 Zurück zur Homepage| Nächste Seite